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Herstellung

Qualitätsfaktoren

Der wichtigste Faktor bei der Bestimmung von Qualität und Preis eins Hutes ist die Feinheit des Flechtwerkes. Wenn Sie sich den Hut genauer ansehen, werden Sie anhand der Stärke der Strohhalme erkennen, wie fein der Hut geflochten ist. Je feiner das Flechtwerk, desto hochwertiger ist der Hut.

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Jedesmal, wenn man die Anzahl der Flechtlinien verdoppelt, vervierfacht sich dadurch der benötigte Arbeitsaufwand. Aus diesem Grund kosten fein geflochtene Hüte auch mehr Geld, da sie mehr Arbeit benötigen. Für einen gewöhnlichen Cuenca-Hut werden drei Tage Flechten benötigt, während für einen feinen Montecristi bis zu einem Monat benötigt wird.

Leider gibt es kein standardisiertes System, nach dem solche Hüte eingeordnet werden können. Jeder Anbieter nutzt deshalb seine eigene Methode. Ein Grad 12 des einen Anbieters kann sich extrem von der Qualität eines anderen Hutes unterscheiden, der nach Grad 12 eines anderen Anbieters eingeordnet wurde. Dasselbe gilt für die Einstufungen Fein, Fein Fein, Super Fein, Ultrafein Museum usw.

Die Feinheit des Flechtwerkes ist der entscheidende Faktor bei der Bestimmung der Qualität, es müssen jedoch auch andere Faktoren wie die Qualität des Flechtwerks und Farbe des Strohs beachtet werden.

Die Qualität des Flechtwerks wird unter Heranziehen der Homogenität und Geradlinigkeit des Flechtmusters des gesamten Hutes bestimmt.  quality_weave
weave_colors Die Farbe des Materials variiert von Hut zu Hut, da der Farbton des der Fasern heller oder dunkler sein kann. Von großer Bedeutung ist eine gewisse Einheitlichkeit des Farbtons innerhalb eines Hutes. Sollten Sie Stellen erkennen, an denen sich das Stroh deutlich vom Rest des Hutes unterscheidet, dann verliert der Hut an Qualität. Es ist hingegen vollkommen normal, leichte farbliche Veränderungen des Strohs im Verlauf des Flechtwerks festzustellen. Fast jeder Hut wird außerdem vereinzelte rote oder graue Strohhalme aufweisen. In beiden Fällen handelt es sich um ein Qualitätsmerkmal, das die Echtheit des Panamahuts beweist.

Anzahl der Ringe oder "Vueltas"

Die Qualität des Hutes wird auf traditionelle Weise durch Vergleichen festgelegt. Der Hut wird gegen das Licht gehalten und man zählt die Ringe, die in der Innenseite der Hutoberseite sichtbar werden. Diese “Vueltas” entstehen durch das Hinzufügen neuer Strohsträhnen. Dies bedeutet: Je mehr “Vueltas” zu erkennen sind, desto feiner und fester ist das Flechtwerk.

Bei dem preiswertesten Panamahut, den Sie auf dem Markt finden werden, wird es sich höchstwahrscheinlich um einen Cuenca mit drei Ringen handeln. Ein günstiger Montecristi wird wiederum acht Ringe haben, während ein extra feiner Montecristi um die 25 Ringe aufweisen wird.



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Anzahl der Flechtlinien pro Quadratinch

Eine bessere und objektivere Methode, die Feinheit des Hutes zu bestimmen, ist das sogenannte Montecristi Foundation Grading System oder Montecristi Cuenta. Bei dieser Methode wird die Anzahl von Flechtlinien pro Quadratzoll gezählt, eigentlich genau wie bei der Maßangabe für die Auflösung digitaler Bilder in dpi (dots per inch). Zuerst wählt man einen Quadratzoll der Hutoberfläche aus und zählt die Anzahl der horizontalen Reihen, die sich darin befinden. Dann multipliziert man diese Anzahl mit der Anzahl der vertikalen Reihen, und das Ergebnis ist die Montecristi Cuenta. Wenn Sie beispielsweise 20 horizontale und 25 vertikale Flechtlinien haben, dann beträgt die Montecristi Cuenta 500 (20 x 25 = 500).

Dies ist eine aufwendige, aber sehr genaue Methode. Es ist die einzige, die ein objektives Ergebnis beim Vergleich von feinen Hüten bietet. Andere Methoden sind sehr subjektiv und lediglich Schätzungen, was die Qualität betrifft.

MC391 MC1292
17 x 23 =MC 391 38 x 34 = MC 1292